Roman: Die Pilotenkonferenz

Warum Sie entscheiden wie Sie entscheiden
Ein Roman mit Lerneffekt

 
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Die Pilotenkonferenz

 

                                 Fachliches Exposé

Warnung: hier wird schon einiges vom Inhalt verraten ;-)

Der Roman spricht wissenschaftliche Erkenntnisse und fachliche Themen rund um das Thema Entscheidungsfindung an. Es sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig. Wissen wird im Roman quasi `nebenbei`in leicht verständlicher Form vermittelt. Für die tiefer an den fachlichen Themen interessierten Leser gibt es zu den meisten Kapiteln im Anschluß an den Roman noch Ergänzungen mit ergänzenden Informationen und Beispielen, sowie Quellenangaben und weiterführenden Literaturhinweisen. Im Folgenden finden Sie eine Beschreibung der in den Romankapiteln aufgegriffenen Themen aus fachlicher Sicht.

Kapitel 2 und 3

Ein Vertreter der verhaltensorientierten Ökonomie macht den Leser mit den grundlegenden Eigenschaften des Homo Oeconomicus und der 'unsichtbaren Hand' des Adam Smith vertraut, beides fundamentale Konzepte der klassischen Ökonomie.

Die Begriffe begrenzte Rationalität und subjektive Rationalität werden in diesem Zusammenhang ebenso erläutert wie grundsätzliche Differenzen zwischen den dem Homo Oeconomicus zugrundeliegenden Annahmen und realen Wirtschaftsakteuren im Allgemeinen. Der Ansatz der Verhaltensökonomie wird kurz skizziert.

 

Kapitel 4

Das Ultimatum-Spiel, das vielleicht bekannteste Experiment der Verhaltensökonomie, und eine seiner Varianten, das sogenannte Diktatorenspiel, werden erläutert und dienen als Beispiele dafür, dass sich menschliches Verhalten grundlegend von dem des Homo Oeconomicus unterscheiden kann.

 

Kapitel 6

Das Prinzip klassischer Punktbewertungsverfahren als Entscheidungsinstrument wird anhand eines anschaulichen Beispiels erläutert.

 

Kapitel 7

Analytische Entscheidungsverfahren, die gemeinhin als objektive und transparente Instrumente gelten, werden einer kritischen Analyse unterzogen. Es wird aufgezeigt, dass auch diese Verfahren stark von subjektiven und zufälligen Einflüssen geprägt werden und angeblich objektive Ergebnisse mit Skepsis zu betrachten sind. Im Anhang zu diesem Kapitel wird ein Beispiel präsentiert, wie zwei vermeintlich gleichwertige Varianten eines Bewertungsverfahrens zu unterschiedlichen Ergebnissen führen.

 

Kapitel 8

Menschen handeln im Gegensatz zum Homo Oeconomicus auch aus sozialen Motiven heraus. Finanzielle Anreize können in diesem Zusammenhang sogar zu geringerer Motivation führen als bei rein karitativer Betätigung.

 

Kapitel 10

In diesem Kapitel werden die Macht psychologischer Faktoren und ihr Einfluss auf Entscheidungen anhand eines drastischen realen Beispiels geschildert. Psychischen Strategien wie ‚Verlustvermeidung‘ oder das ‚Festhalten an einer einmal gewählten Strategie' werden dargestellt.

 

Kapitel 11

Das Kapitel beinhaltet eine kurze Erörterung psychologischer Typenlehren.

 


 

Kapitel 12

Der in diesem Kapitel geschilderte Vortrag beschäftigt sich mit der Gegenüberstellung von bewusster und unbewusster Informationsverarbeitung und dem Einfluss letzterer auf Entscheidungsfindungen. Es wird näher auf intuitives Handeln, die Bedeutung emotionaler Bewertungen sowie auf die Wechselbeziehungen zwischen Körper und Geist und ihren Einfluss auf Denken und Handeln eingegangen.

 

Kapitel 19

Externe Reize, ob optischer, akustischer, haptischer oder olfaktorischer Natur beeinflussen uns unbewusst. Ob zufällig durch die Umgebung aufgenommen oder subtil eingeflößt, arbeitet unser Gehirn mit diesen Informationen und  lässt sie auf unser Entscheidungsverhalten einwirken. Anhand griffiger Beispiele erfährt der Leser was in der Psychologie unter Framing und Priming verstanden wird und was das für ihn im täglichen Leben für Konsequenzen hat. Typische kognitive Täuschungen, die zu systematischen Fehlern führen, werden aufgezeigt und anhand von Alltagssituationen erläutert. Thematisiert wird auch die Eigenschaft unseres Gehirns, Informationslücken selbständig 'kreativ' zu füllen.

 

Kapitel 20

Thema dieses Kapitels sind die Tücken statistischer Daten. Selbst einfache Aussagen werden häufig falsch interpretiert und können so gezielt zur Manipulation von Gegnern verwendet werden. Mehrere prominente Beispiele werden zur Veranschaulichung geschildert.  Mit der Verfügbarkeitsheuristik wird eine typische Fehlerquelle bei der Einschätzung von Sachverhalten behandelt.

 

Kapitel 21

Mit dem Will-Rogers- und dem Simpson-Phänomen werden zwei aus der Welt der Statistik bekannte Begriffe eingeführt und dargelegt, wie diese Phänomene trickreich zum eigenen Vorteil angewendet werden können. 

 

Kapitel 23

Zwei Protagonisten des Romans unterhalten sich über berühmte Experimente der Neurowissenschaften, dem sogenannten Stapelexperiment und dem Libet Experiment. Die Ergebnisse beider Experimente indizieren, dass Entscheidungen möglicherweise durch unbewusste Prozessen zustande kommen und das Bewusstsein nichtsahnend gleichsam hinterherläuft und bei Bedarf noch schlüssige Erklärungen für vorgeblich rational getroffene Entscheidungen liefert.

 

Kapitel 24

Immer wieder läßt sich irrationales menschliches Verhalten beobachten und ist für viele Situationen sogar typisch. Einige dieser kognitiven Fallen wie asymmetrische Betrachtung von Chancen und Risiken oder Preisänderungen, Besitztumseffekte und hyperbolische Diskontierungskurven werden erläutert.